Gewinnspiel! Was passiert, wenn zwei Psychopathen aufeinander treffen? – Finde es heraus und gewinne eines von 3 Ebooks von „Psychopath – Tödliche Liebe“!

Ich habe lange überlegt, ob ich mir das wirklich antue oder nicht. Ich habe zig Ratgeber gelesen, Stunden beim Psychiater genommen und meist einen eher skeptischen Blick, ob meiner geistigen Zurechnungsfähigkeit erhalten.

Aber die Autorin der Bücher – Kat Hönow – hat mir versichert, dass sich beide benehmen werden. Nun denn – ich stelle mich dem Interview der zwei gestörtesten Menschen der Welt:

Jayden versus Sam

Psychopath 1 & Psychopath 2

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Psychopath2

Natürlich nicht alleine. Ich bin ja nicht völlig bekloppt. Die Autorin ist zu meiner Rückendeckung dabei, damit mir niemand das Fell über die Ohren zieht.

Außerdem sind meine Fragen, die Fragen der interessierten Leser. Das habe ich schwarz auf weiß und notfalls verteidige ich diese bis aufs Blut. Ok – Blut. Naja. Ich kann kein Blut sehen, aber Kat Hönow und die Notrufnummer sind nicht weit entfernt und ich denke die Männer in den weißen Jacken, warten draußen und sind zur Stelle…

Ich hatte zuerst an Kaffee und Kuchen gedacht, aber nachdem ich die Bücher gelesen hatte dachte ich, es könnte womöglich Erinnerungen wecken an Familie und so. Naja, ich stand dann im Supermarkt und entschied mich für Bier und Kräcker. Alle Männer mögen Bier und Kräcker oder? Psychopathen auch? Hmm, diese Frage konnte mir die Verkäuferin leider nicht beantworten. Ich erntete lediglich einen merkwürdigen Blick und zog mich daraufhin schnell zurück.

Man kannte mich hier schon. Die Verrückte Bloggerin, die laufend irgendwelche merkwürdigen Leute zu Besuch hat.

Aber was soll ich denn schon berichten, wenn nicht etwas Außergewöhnliches? Ihr seid mir jedes Risiko wert und deshalb bekommt ihr hier und jetzt das ultimative Interview des Jahres!

Interview mit Jason & Sam

Ich hatte mit Sicherheit mehr als 3 Bier hinter mir, als ich die Tür öffnete und die Autorin Kat Hönow mit ihren zwei „Psychopathen“ hereinspazierte.

Mein erster Eindruck: Eine Freundin kommt mit zwei attraktiven Versicherungsvertretern durch die Tür. Die Bemerkung, dass der erste Eindruck meist täuscht, verkniff ich mir. Mein letzter Selbstverteidigungskurs lag doch schon eine Weile zurück und immer wenn ich vor einem „Extreminterview“ stehe, erinnere ich mich wieder daran, dass ich diesen verdammten Kurs doch eigentlich besuchen wollte. Nun denn, vielleicht half ja ein Lächeln und ein weiteres Bier.

Die beiden jungen Männern benahmen sich recht normal. Gut, was hatte ich erwartet? Das sie mit gewetzten Messern ankamen? Ich war nicht ihr Zielobjekt . Gott sei Dank. Ich war nur der Bote, der ihre Interessen nach außen trug.

War der Bote nicht immer derjenige, der als erstes ins Gras biss? (Kloß im Hals jetzt)

Aber ich wäre nicht die Katja vom Schreiblogg, wenn ich nicht wüsste, wie man mit verrückten Individuen umgeht.

Ich bat also alle Beteiligten in mein Wohnzimmer und ließ die Kronkorken ungefragt floppen, bevor irgendwer NEIN sagen konnte.

Ich beschloss, einfach drauf los zu fragen. Kat Hönow würde mich schon bremsen, wenn ich zu weit ging.
„Also ihr beiden, ich frag einfach mal drauf los, die Leser so brennend an Euch interessiert: Yvonne Knorr (Facebook) fragt: Wie verlief eure Kindheit?“

Jayden: Meine Mutter konnte nichts mit mir anfangen und hätte mein Vater nicht für mich gezahlt, hätte sie mich wohl zur Adoption freigegeben. Wäre vielleicht besser gewesen.
Freunde hatte ich keine. Nicht als Junge und auch nicht später. Ich war immer der Außenseiter, egal wo ich hin ging. Aber man gewöhnt sich daran.

Sam: So etwas wie eine Kindheit hatte ich nicht. Meist war ich alleine unterwegs, auch schon als kleiner Junge. Das lag wohl daran, dass ich mich nie getraut habe, jemanden mit nach Hause zu nehmen. Mein Vater war eigentlich immer voll und duldete keine Fremden im Haus.
Deshalb wollte auch keiner etwas mit mir zu tun haben.

Ich muss gestehen, dass ich an dieser Stelle bereits irgendwie Mitleid verspürte, auch wenn ich das vehement versuchte zu unterdrücken und stellte die nächste Frage:

„MoNa Mi (Facebook)möchte gerne wissen: Was hat das Ganze in euch ausgelöst?“

Jayden: Ganz ehrlich? Gier!
Als ich Amy bei mir hatte und merkte, dass ich die Macht über alles habe, wollte ich nur noch mehr. Mehr Macht, mehr Kontrolle und noch mehr Amy.
Ich war am Ziel, auch wenn mein Plan nicht ganz so verlief, wie er eigentlich sollte.

Sam (trinkt genüsslich die erste Flasche Bier leer, bevor er antwortet): Ich gebe das wirklich ungerne zu, aber schon als ich beobachtete, dass Joana und Jonathan sich näher kamen, spürte ich Angst in mir aufkommen.
Der Gedanke, sie an ihn zu verlieren … an so einen Loser … Ja, das war das erste Mal, das ich echte Angst spürte.
Da konnte ich gar nicht anders, als sie mir zu holen.

Ich schluckte kräftig. Die beiden waren wirklich sehr von sich überzeugt, aber sie waren ruhig, was mich schnell zur nächsten Frage brachte, bevor diese Ruhe endete.

„Ähm, ok, also Jeannine Raasch (Facebook) möchte von Sam wissen: Gibt es zur „Tödlichen Liebe“ eine Alternative, mit der alle LEBEN könnten?“

Sam: Das ist eine schwierige Frage. Ich denke, wäre der Umstand meiner verkorksten Kindheit nicht gewesen und wäre ich aufgewachsen, wie ein ganz normaler, kleiner Junge …
Vielleicht wäre mir dann Sharon McGuire niemals über den Weg gelaufen und Folge dessen auch nicht Joana Madison.
Das alles wäre dann niemals passiert. Es gäbe keine „Tödliche Liebe“….

Ich sah, wie er nachdenklich am Etikett seiner Flasche pulte und hielt mich mit einer persönlichen Frage zurück. Stattdessen folgte ich meinem Fragekatalog:

„Könntest du dir vorstellen, dass dein Leben anders verlaufen wäre, wenn die Chance dazu bestanden hätte? Was hätte anders laufen müssen? Jayden, willst du vielleicht zuerst antworten?“

Jayden: Kein Problem! Alles! Ich weiß nicht, ob es an den Umständen meiner Zeugung liegt, dass ich so bin, wie ich bin. Niemand durfte von mir wissen, weshalb ich immer schon wie ein „Niemand“ von meinen Eltern behandelt wurde. Mein Vater hatte für mich nie etwas übrig und meine Mutter hat mich immer behandelt, wie ein lästiges Insekt. Vielleicht wäre ich heute ein Anderer, wäre ich in einem intakten Elternhaus aufgewachsen, mit Geschwistern und einer Familie, die einen liebt. Aber Sam hat bestimmt noch was Besseres zu bieten.

(Er knufft Sam in die Seite, als wären die beiden seit langem Freunde)

Sam (zuckt mit den Schultern): Ich bin mir nicht sicher. Mein Dad war schon ein Choleriker, solange ich denken kann. Meine Mutter dagegen war eine sehr warmherzige Frau, die versucht hat, mit ihrer Liebe alles wieder gutzumachen. Das gelang ihr aber meistens nicht. Ich konnte meinem Vater nie etwas recht machen, so sehr ich es auch versuchte und im Laufe der Jahre, wurde das immer schlimmer, so dass er nicht nur mich, sondern auch meine Mutter mit Gewalt dazu bringen wollte, dass alles so lief, wie er es wollte. Meine Mutter hätte sich wahrscheinlich von ihm trennen müssen, als ich noch ganz klein war. Dann wäre die Welt wohl heute in Ordnung.

 „Ok, ich hoffe, diese Frage jetzt versteht ihr nicht falsch: Nehmen wir an, ihr wärt nicht zum Psychopathen geworden, wie hättet ihr euch euer Leben vorgestellt?“

Jayden (lacht schallend und zwinkert mir zu): Hätte mein Vater, Jack, zu dem gestanden, was er meiner Mutter angetan hat, wäre ich wahrscheinlich schon sehr viel früher in die Familie Foster aufgenommen worden. Ich wäre dann in ihrer Welt groß geworden und hätte keinen Grund entwickelt, mich auf Amy zu fixieren, die all das hatte, was ich immer haben wollte.

Sam (rutscht ein wenig unruhig auf meiner Couch herum): Ich habe mir immer vorgestellt, ein Feuerwehrmann zu sein. Vielleicht hätte das auch funktioniert, wenn ich in einem anderen Elternhaus groß geworden wäre, wenn man mich gefördert hätte. Selbst die Highschool fiel mir schon schwer.

(Mittlerweile war das Etikett der Flasche bis zur Unkenntlichkeit heruntergezupft)

„Was hat es mit euren Tattoos auf sich. Gibt es dazu eine Geschichte?„

Jayden (wie immer der Erste bei den Antworten): Der Drache! Ja, er beschreibt das Monster in mir, das sich durch mein ganzes Leben schlängelt. Es wird immer größer und ja, es engt mich auch sehr ein. (Er holt tief Luft und ist plötzlich in Erinnerungen versunken)

Sam: Meine Mutter liebte Rosen und hat sie in unserem Garten gezüchtet. Es war das einzige, was sie wirklich umsorgte. Die Rosensträucher waren wie ihre Kinder. Deshalb spielen Rosen in meinem Leben eine so große Rolle. Ich verbinde sie immer mit dem Antlitz meiner Mum. *Lacht* Zugegeben, Sharon und Joana sehen aus wie meine Mutter, als ich noch sehr jung war 😉

Auf was für einen Typ Frau steht ihr?

Jayden (grinst schelmisch): Brünett und sie dürfen nicht zu groß sein. Ich mag große Frauen nicht. Die haben etwas Dominantes an sich. Ich habe gerne das Sagen in einer Beziehung und außerdem übernehme ich beim Sex sehr gerne die Kontrolle.

Sam: Jetzt, wo ich dir Rede und Antwort stehen muss, fällt mir erst auf, dass ich auf Frauen stehe, die meiner Mum ähnlich sehen. Sie müssen blond sein, mit lockiger Mähne, zierlich und schwach.

Ist das nicht wirklich seltsam?

 „Ja, etwas“, gestand ich kleinlaut und sah zu Kat Hönow, die mit dem Interview sichtlich zufrieden war. Ok, dann schien alles Bestens zu laufen.

„Jungs, ich hätte dann eigentlich nur noch eine Frage an Euch: Würdet ihr euer Gehirn, nach eurem Tod, der Wissenschaft zur Verfügung stellen?“

Jayden: Ist das so interessant? Ich wüsste nicht, was es da zu sehen gäbe, aber ich kann es wohl sowieso nicht beeinflussen, wenn es soweit ist.

Sam: Klar! Laut einem Gutachten bin ich ein waschechter Psychopath, also warum soll ich der Wissenschaft nicht wenigstens noch einen Dienst erweisen, wenn es denn weiter hilft.
Jayden: Waren das alle Fragen, Süße? Ich dachte wir kommen hier auf ein längeres Plauderstündchen zusammen und haben etwas Spaß.“

Mir wird etwas schlecht und ich schaue hilfesuchend zu Kat herüber, die Jayden bereits einen mahnenden Blick zuwarf.

„Wenn diese Frage nicht allzu unbequem für Euch ist: Denkt ihr, dass ihr zwei wirklich reale Personen des Lebens seid, oder doch nur Fantasiegestalten einer Autorin?“

(Ich hoffte verzweifelt, damit keinen allzu großen Stein ins Rollen zu bringen, aber das interessierte mich schon brennend.)

Dieses Mal war Sam derjenige, der als Erstes antwortete:

Sam: Ist das wirklich so wichtig? Schau dich um. Du findest Typen wie mich und Jayden an jeder Ecke und siehst es ihnen nicht an. Wir sind unter Euch, egal wie sehr ihr Euch dagegen sperrt. Es wird immer einen Jayden oder einen Sam geben. In deinem Bekanntenkreis, Kollegen oder sogar unter deinen Freunden ….

Mir läuft es eiskalt den Rücken herunter, bei dieser Antwort und ich muss gestehen, dass ich doch froh war, dieses Interview zu beenden. Ich verabschiedete mich höflich und schloss die Tür hinter mir. Nicht ohne die vier neuen Sicherheitsschlösser zu schließen, bevor ich ins Wohnzimmer tapste und mir den Rest meines alkoholischen Getränkes genehmigte. Diese beiden Typen waren so normal und doch so verdammt verrückt, dass ich wohl die nächsten Nächte vor dem Fernseher mit dem Ohr an der Tür verbringen würde ….

Eure Katja (die mittlerweile, den Selbstverteidigungskurs begonnen hat, um wieder ruhig schlafen zu können.)

 

Und hier geht es nochmal zu dem Hammer-Video, das Kat Hönow freundlicherweise für diese Aktion zusammengestellt hat: 
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Einsendeschluss ist Sonntag, der 06.09.2015. Also noch schnell teilnehmen und gewinnen!

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