Willkommen in Lauras Welt!

„Der Untergang Soltaviens – Die Tyrannin“ von Laura Stättner

Was haben wir denn heute? Eine Fantasy-Geschichte! Nein, wie ungewöhnlich 😀

514z1+WvaqL._BO2,204,203,200_PIsitb-sticker-arrow-click,TopRight,35,-76_AA278_PIkin4,BottomRight,-70,22_AA300_SH20_OU03_

Ok, worum geht es dabei?

Die Kurzfassung aus dem Buch:

„Für alle Fans von Tolkien: Spannende High-Fantasy, aufregende Kämpfe, dunkle Mythen und phantastische Welten – der Debütroman der Aachener Autorin Laura Stättner fesselt von der ersten bis zur letzten Seite!“

Die grausame Königin Julye hat sich mit brutaler Gewalt das mächtige Reich Thorlan unterjocht. Die junge Kriegerin Nadjana von Aratar will den Tod ihrer Eltern rächen und die Despotin ihrer gerechten Strafe zuzuführen. Zusammen mit der Kämpferin Astreeya, dem Elfen Ellinar, dem Ritter Galdrin und der Priesterin Celestra, bricht Nadjana auf nach Thorlan. Währenddessen züchtet die dunkle Hexe Endivina van Kai‘lith heimtückisch eine grauenhafte Kreatur heran.

Das Schicksal hält eine weitere unerwartete Überraschung für Nadjana bereit. Wird es den Gefährten gelingen, die gefährlichen Abenteuer zu überstehen oder behält das Böse die Oberhand?

Ich gebe zu, das hatte mich vorerst nicht wirklich vom Hocker gehauen. Die vielen Namen, die mein Gehirn erst einmal zuordnen musste, das Hineinfinden in die Geschichte und vor allem das „Darauf-Einlassen“. Klingt vielleicht blöd, aber ich finde es wichtig, dass man sich auf eine Geschichte einlassen muss, um sie zu verstehen. Bei Tolkien – um beim Thema zu bleiben – habe ich mich durch die ersten 100 Seiten „gequält“ und mich gefragt, wann es denn endlich losgeht. Das habe ich hier nicht gebraucht. 😀

Aber es ist wie es ist. High Fantasy muss man lieben. Die erschaffenen Welten verstehen und die Vorstellungsgabe besitzen, wie diese Welt lebt. Ich denke, dass dürfte unseren Fantasylesern nicht weiter schwer fallen. 😉

Soweit dazu. Kommen wir zu meiner kurzen Rezension.

Die Geschichte ist vollgepackt mit Hintergrundwissen und Handlung, da fällt eine kurze Rezension mächtig schwer. Ich versuche es dennoch:

Jada Aliza Haige ist siebzehn Jahre alt und lebte bisher in Budapest wohlbehütet in einem goldenen Gefängnis. Sie sieht einen gewissen Lajos seit Jahren in ihren Träumen, dann begegnet sie ihm in Wirklichkeit. Aber er blickt sie nur hasserfüllt an und droht, sie zu töten. Sie lässt sich aber nicht einschüchtern und geht weiterhin auf ihn zu. Irgendwann erzählt er ihr, dass ihr Vater ein Nephilim (ein von Gott aus dem Himmel herabgestoßener Engel) sei und sie selber zu ihrem achtzehnten Geburtstag eine unsterbliche Nephilim mit großer Macht werde, er aber ein Fürst der Finsternis sei, der die Nephilim gnadenlos bekämpfe. Zuerst erleidet Jada einen Lachanfall, doch dann …

Jaaaaa, dann Ihr Lieben Leute, lest ihr gefälligst selber weiter. Es ist der ewige Kampf zwischen den offensichtlichen Feinden, die am Ende irgendwie doch nicht so verfeindet sind, wie es scheint.

Die Nadjana ist ziemlich speziell, wie ich finde und meine Anfrage nach einem Interview mit ihr, hat sie mir wie folgt quittiert:

Sorry Katja, ist grad ungünstig. Machen wir später mal.“

Ja klar, später …

Sie schickte mir den halb fertig ausgefüllten Steckbrief zurück und ich habe zuerst überlegt, ob es Sinn macht, den Euch zu zeigen, entscheidet selbst:

Alter – 25

Name – Nadjana von Aratar

Augenfarbe dunkelblau

Haarfarbe tiefschwarz

Größe – 175 m ca.

Besondere Kennzeichen – quer verlaufende Narbe im Gesicht

Wie würdest du dich selbst Beschreiben – …………..

Bist du verliebt/deine große Liebe –…………..

Was denkst du über diesen Steckbrief? –…………

Was isst du gerne – …………

Was überhaupt nicht – …………

Welche Klamotten trägst du am Liebsten? –…………..

Was magst du besonders an Männern – ………….

Wenn du die Chance hättest, etwas in deinem Leben zu ändern, würdest du es machen, und wenn ja, was?………..

Diese Frau ist unglaublich. Busy ohne Ende. Aber egal, Macht Euch selbst ein Bild von ihr. Es lohnt sich in jedem Fall.

Dann befassen wir uns eben ein wenig intensiver mit der Autorin Laura Stättner. Im Gegensatz zu ihrer Protagonisten, war sie gesprächiger. 😉 Und ich habe nicht nachgeholfen … außer mit einer Flasche Rotwein Ha, ha 😀

Laura, wie bist du zum Schreiben gekommen?

Seit meiner Kindheit war Fantasy mein Steckenpferd gewesen. Schon im Jugendalter habe ich zahlreiche Geschichten „für die Schublade“ verfasst + mehrere Romane und Dialoge nach Fantasy-Rollenspielen. Damals war natürlich noch an die Veröffentlichung eines „richtigen“ Buches nicht zu denken. Doch dann entwickelte sich die Idee „mit dem Schreiben Geld zu verdienen“ und dafür fand ich viele meiner Grundideen ausreichend ausgereift.

Was fasziniert dich daran, Geschichten für andere Menschen zu erfinden?

Fantasy ist grenzenlos und damit ein klarer Gegenspieler zur Realität. Faszinierend ist es die Leute in eine fremde Welt zu entführen, wo sie Abenteuer erleben können.

Wie kamst du ausgerechnet auf die Idee, Fantasy  zu schreiben?

Das liegt wohl an meiner Persönlichkeit. Ich bin ein introvertierter Mensch und liebe es, sich in irreale Welten zurückzuziehen. Meine Fähigkeit, Stunden in einer „anderen Welt“ verbringen zu können, hat mir die Kraft gegeben, dieses Buch zu schreiben.

Wie entstand die Idee zu deinem Buch?

In meiner Kindheit habe ich reichlich Fantasy-Rollenspiele auf dem Computer gezockt und auch Fantasy-Literatur gelesen. Dadurch entwickelte sich der Auftakt zu meinem Projekt.

Wie ist deine Beziehung zu den Hauptprotagonisten?

Ich finde, dass die Protagonistin meiner Geschichte etwas Ähnlichkeit mit meinem Charakter hat und fühle mich daher mit ihr verbunden – als gute „Freundin“ sozusagen.

Wen deiner Protagonisten magst du am liebsten und wer bescherte dir schlaflose Nächte während des Schreibens?

Am meisten mag ich den übertriebenen Mut an meiner Protagonistin, den sie während der Geschichte deutlich zur Schau trägt. Sie scheut vor nichts zurück und das ist das Besondere an ihr.

Bist du sehr traurig, je näher du dem Ende kommst?

Nein, denn es gibt noch jede Menge anderer Projekte, an denen ich weiterschreiben kann.

Was empfindest du, wenn jemand genau das, was dir so sehr am Herzen lag und du all deine Energie hineingelegt hast, überhaupt nicht gut findet?

Meinungen sind subjektiv und ich akzeptiere diese, ohne besondere Gefühle. Ich bin mir sicher, dass es kein Buch auf der Welt gibt, dass nur gemocht wird, genauso wenig, wie es Bücher gibt, die nur verschmäht werden.

Weitere Projekte, die geplant sind?

– Teil 2 + 3 der Trilogie „Der Untergang Soltaviens“

– mehrere Sequels zur Hauptgeschichte

– eine detaillierte Chronologie der Welt, in der „Der Untergang Soltaviens“ spielt

– auf Grundlage der entwickelten Welt basierende Geschichten, die auf anderen Kontinenten spielen

(ok, ich bin raus … das klingt wie ein Wissenschaft für sich. Hut ab)

Was empfindest du, wenn du deine Geschichte bei dotbooks und Amazon zwischen all den anderen Büchern stehen siehst? (z.B Stolz, Freude, Wahnsinn…..)

Genau wie alle anderen Autoren, die ihren Erstling herausgegeben haben, fühle ich mich natürlich sehr stolz und auch dankbar gegenüber dem Verlag, dass er mir eine solche Chance gibt, die deutlich realistischer ist, als die Hoffnung, dass man nach einem Jahr von einem konventionellen Verlag mal eine Chance bekommt.

Steht deine Familie hinter dir und deiner Berufung als Autorin durchzustarten? (z.B. bedingungslos, ja, nein, rückhaltlos, etwas, gar nicht,….)

Ja

Wie schreibst du? Hast du besondere Vorlieben (im Bett, im Garten, in der Küche…), Baugefühl, Plan ect. ?

In meinem Arbeitszimmer – wann immer sich Zeit dafür findet

Wie wichtig ist dir der Kontakt zum Leser?

Sehr wichtig

Woher kommen deine Ideen?

Aus Erfahrungen, Erlebnissen, durchgespielten Rollenspielen, Filmen, Büchern

Schreibst du an vielen Projekten gleichzeitig oder konzentrierst du dich immer auf eines?

Ich schreibe immer nur an einem Projekt. Wenn es zu Ende ist, widme ich mich dem nächsten.

Wie gehst du mit Schreibblockaden um?

Schreibblockaden dauern bei mir häufig sogar Jahre. Dann kommt mal was dazwischen, das mich davon abhält zu schreiben. Aber sobald Zeit und Ruhe eingekehrt ist, dann kommt meistens auch die Motivation. Am besten funktioniert es am Sonntagmorgen, wenn keine anderen Arbeiten vorliegen und ich sofort mit frisch geschöpfter Energie durchstarten kann.

An wen (Vorbilder vielleicht?) hast du gedacht, bei der Erschaffung deiner Charaktere?

Bei Nadjana habe ich spontan an Xena – Warrior Princess gedacht, die ich in der Kindheit sehr gerne gesehen habe.

Ein bisschen ähnelt die Protagonistin Nadjana der Autorin Laura Stättner dann doch. Nach meiner ausdauernden Fragerei, waren beide Frauen einfach nur froh, mich wieder loszuwerden …

Nein Quatsch … ich vermute einfach mal frech, wenn sie länger geblieben wären, hätten sie mehr verraten über die anderen Teile die noch kommen. 😀 Wer kann mir schon wiederstehen? 😀 (Rhetorisch gemeint – bitte keine Antworten)

Ok, das wars für heute von mir. Macht Euch einen schönen Abend, Tag oder was auch immer in der Welt und lest den Untergang von Soltavien.

See you friends!

Eure Katja

erLesen

von Sandy Seeber

Literaturfee's Blog

Wo die Fee die Bücher verputzt

Lea Kortes Schreibkurse

Onlinekurse für kreatives Schreiben - Anfänger und Fortgeschrittene - Wochenend-Intensivkurse - Manuskriptcoaching - Präsenzkurse in Spanien

Books

Besprechung von Büchern

thehunterebooks.wordpress.com/

THE Hunter ist die neue eBook Mystery-Thriller Reihe für dein Handy

kinderdoc.wordpress.com/

Geschichten aus der Kinder- und Jugendarztpraxis und darüber hinaus

Carola Wolff

Keep calm and carry on writing

Corrisande?

Alltagsgedanken, Fotografie und der ganze andere Wahnsinn