In eigener Sache – Danjal – Wächter meines Herzens

Hallöchen Ihr Lieben! Nach etwas längerer Schreibpause habe ich mich wieder an ein neues Projekt herangewagt. Ich hoffe, dass es Euch und den anderen Lesern gefallen wird, denn dann wird es auch definitiv eine Fortsetzung dieser Reihe geben 😉

Hier könnt Ihr mal eine Schnupperprobe haben. Ich habe extra ein sahniges Mittelstück herausgeschnitten, denn den Anfang gibt ja in der Leseprobe auf Amazon. 🙂

Das Gespräch mit Aiakos verlief alles andere als positiv. Der Fürst und Totenrichter hatte nichts übrig für Danjals Bedenken und Lösungsansätze. Einen liebestollen Höllenhund nannte er ihn und stellte ihn unter Arrest. Danjal war gezwungen, in der Unterwelt zu bleiben. Die Zeit lief ihm davon. Nur noch zwei Tage und Mia würde die Verwandlung durchmachen, ohne zu wissen, was da mit ihr passierte. Sie würde ihn mit anderen Augen sehen, wenn er zu spät kam. Sie würde ihn hassen, für das, was er getan hatte. Zu Recht, doch er wollte sich ihr erklären, bevor sie die weiße Magie erhielt und ihn als Feind betrachtete.

Unruhig lief er in seinen bescheidenen Räumen umher. Seine Habseligkeiten beschränkten sich auf ein einfaches Metallbett, ein Regal mit wenigen Büchern und einem kleinen Schrank für seine Klamotten. Er benötigte schließlich nicht viel. In der Unterwelt war Kleidung fast unnötig. Die meisten liefen halb nackt herum, um ihre Tattoos zu zeigen. Die Tribal erzählten, wer der Dämon war und welchen Stand er im Hades besaß. Danjal zog es vor, seine zu bedecken. Viele der Frauen sahen in ihm ein Sprungbrett, um an Aiakos heranzukommen. Sie waren versessen darauf, Keishas Position einzunehmen und Danjal war es leid, belagert zu werden. Er wünschte, seine Brust wäre nackt. Richtig nackt, ohne jedes einzelne, verdammte Tattoo.

In seiner Hilflosigkeit schlug er gegen die Wand und brüllte. Mia so schutzlos zurückzulassen war ein Fehler. Vielleicht würde er sie nie wieder sehen. Danjal ließ das Tier in seinem Inneren freien Lauf. Er schleuderte Feuerbälle gegen die Wände, doch richtete er hier keinen Schaden an. Dämonenkraft hatte in dieser Zelle keine Wirkung. Aiakos war klug genug ihn mit magischen Sprüchen unschädlich zu machen. Er war nicht einmal in der Lage sich selbst etwas anzutun. Das wusste auch Keisha, die Danjal das Abendessen brachte. Sie fand ihn zusammengekauert auf dem Boden. Das Gesicht schmerzverzerrt. Wenn das die Liebe aus einem machte, wollte sie darauf verzichten. Sie stellte sein Essen auf den Tisch und war im Begriff dem Wächter ein Zeichen zu geben, damit er sie hinausließ, doch überlegte es sich dann anders.

„Welchen Preis würdest du zahlen, um hier herauszukommen, Danjal?“ Keisha hob eine Augenbraue und legte ihren Kopf schief, damit sie Danjal ansehen konnte.

Dieser starrte sie wütend und fragend zugleich an. „Nenn ihn mir und ich sage dir, ob ich dazu bereit wäre.“ Seine Stimme klang hohl, fern jeglicher Emotion. Jedes Wort ein Schlag in ihr Gesicht.

Sie spürte, dass er nicht viel für sie übrig hatte, obwohl sie sich nach ihm sehnte. Er hatte zuletzt ihre Gemächer aufgesucht, bevor er auf diese scheußliche Hexe angesetzt wurde. Hatte sie noch vor wenigen Wochen glücklich gemacht mit seinem harten Schaft. Niemand war so gut wie Danjal und Keisha war wütend auf diese Mia, die Danjal den Kopf so sehr verdreht hatte. Welcher Zauber mochte es wohl gewesen sein, einen gefallenen Engel so zu umgarnen?

„Weißt du Danjal, wir beide waren ein gutes Team, bevor du diese Schlampe gefickt hast und nun sieh, was sie aus dir gemacht hat! Du kauerst auf dem Boden und verzerrst dich nach einer Hexe, die unser Untergang ist. Du hättest sie töten sollen, solange du konntest, denn nun wird es jemand anderes für dich tun.“

Danjals Kopf schoss in die Höhe und er fixierte Keisha. Sie schien es ernst zu meinen. Oh Gott, Mia! Was hatte er nur getan! „Nenn mir deinen Preis Keisha“, zischte Danjal zwischen den Zähnen hindurch.

Auf Keishas Gesicht erschien ein triumphierendes Lächeln. „Du kannst sie nicht retten Danjal, aber du kannst sie ein letztes Mal sehen, sollte ich dich hier raus lassen. Wenn du zurückkommst, wünsche ich, dass du mir wieder zur Verfügung stehst. Du bist der Einzige, der mich wirklich befriedigen konnte und ich will verdammt sein, wenn ich darauf verzichten muss!“

„Keisha was soll das? Ich werde gewiss nicht zurückkommen und du weißt das.“

„Du würdest lieber sterben, als bei mir zu sein?“ Keisha riss erstaunt die Augen auf. Sie hatte nicht damit gerechnet, dass er so wenig für sie übrig hatte, dass er sogar den Tod vorzog.

„Tut mir leid, wenn ich dein Ego verletzt habe, aber ja. Lieber würde ich sterben, als noch einmal bei dir zu liegen.“

„Ist das dein letztes Wort?“

„Ja.“ Danjal glaubte nicht, dass er je hier herauskam. Alle Hoffnung war verflogen und er begann, in Selbstmitleid zu ertrinken. Er war ein Mörder. Tausende Auserwählte vor Mia hatte er getötet und die eine wurde ihm nun zum Verhängnis. Bei den Göttern, der Plan war genial. Die weißen Hexen hatten in den letzten Jahrhunderten dazugelernt. Diese Anziehungskraft, die von Mia ausging. War sie echt? War sie das Werk der Hexen um ihn hereinzulegen? Es war eigentlich egal. Er würde sterben, so oder so. Doch wollte er sich wenigstens von Mia verabschieden.

„Warte Keisha, es … es tut mir leid.“

„Lass gut sein Danjal. Ich hab´s kapiert. Keinen Sex mehr. Wir hätten wirklich viel Spaß haben können wir beide.“ Keisha seufzte. Sie wusste, wann sie verloren hatte und wenn sie eines gelernt hatte in ihrer Karriere als Sklavin der Lust, dann war es, hocherhobenen Hauptes zu verlieren. „Geh zu ihr Danjal. Geh und stirb mit einem Lächeln in deinem schönen Gesicht. Aber höre auf, hier in Selbstmitleid zu versinken – das steht dir nicht Liebster.“

Danjal schaute sie verwirrt an. Keisha half ihm? Sie ließ ihn wirklich gehen, ohne eine Gegenleistung? Das war gar nicht typisch für sie. Hatte er sie all die Jahre unterschätzt oder hatte sie ihre Durchtriebenheit bereits perfektioniert? „Wenn das ein Witz war, dann ein sehr schlechter“, knurrte er.

Keisha hockte sich neben ihn und umfasste sein Gesicht. Danjal zuckte zurück, doch Keisha fuhr unbeirrt fort. „Ich werde dich hier raus bringen Liebster. Lass mich dir diesen Gefallen tun. Bitte.“

„Woher der Sinneswandel, Frau?“, erwiderte Danjal skeptisch.

„Ach Danjal. Vertrau mir wenigstens einmal. Du hast doch nichts zu verlieren oder?“ Da hatte sie allerdings recht. Es fiel ihm schwer Keisha zu vertrauen, doch ihm würde nichts anderes übrig bleiben, wenn er von hier verschwinden wollte.

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Rezension Kuss der Wölfin „Die Begegnung“

Rezension Kuss der Wölfin „Die Begegnung“

„Die Begegnung“ ist der dritte Teil der „Kuss der Wölfin“ Trilogie. Ich habe alle 3 Bände mit wahrer Begeisterung gelesen. Glaubt man zu Beginn der Geschichte, dass es mal wieder um Werwölfe ala „Twilight“ geht, ist man hier völlig falsch gewickelt.

Im dritten Teil wird es endlich zu der Begegnung zwischen Anna und ihrem Widersacher Markus kommen. Die Geschichte ist actionreich, leidenschaftlich und rasant. Eine Mischung aus Thriller, Action und Fantasy und in sich stimmig.

Die Figuren haben alle eine Persönlichkeit und Eigendynamik entwickelt, was sie allesamt sympathisch macht. Selbst die „bösen Buben“ die man ja hassen möchte, wie die Pest, wachsen einem ans Herz, weil jeder von ihnen eine Geschichte besitzt, die sie geprägt hat.

Die Umsetzung der gesamten Trilogie ist der Autorin mehr als gelungen und hat mich mit jeder Zeile tiefer in ihren Bann gezogen.

Der Coundown zum Ende hat mich nochmal richtig zum Schwitzen gebracht. Es gab aber auch wirklich nichts was wirklich vorhersehbar war. Es bleibt zum Schluss noch so viel offen, das man nur hoffen kann, dass eine Fortsetzung geben wird.

Von mir eine klare Kaufempfehlung!

Kuss der Wölfin, die Begegnung

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