A little bit of Chris P. Rolls

Hallo meine treuen Leser. Ich habe mich trotz Prüfungsstress hingesetzt und ein kleines Interview mit der Autorin Chris P. Rolls zusammengestellt. Ich freue mich, dass sie so bereitwillig Rede und Antwort gestanden hat und ich hoffe, ihr seid ein klein wenig stolz auf mich, dass ihr die Autorin hinter der Geschichte etwas näher kennenlernen könnt. 🙂

 · Woher stammt deine Leidenschaft für Pferde?

Ich bin früh in Kontakt zu ihnen gekommen und sie begleiten mich mein Leben lang. Die Faszination mit ihnen zu arbeiten und umzugehen hat nie nachgelassen, sodass ich die Pferdeausbildung zu meinem Beruf gemacht habe. Es ist viel mehr meine Berufung – ohne sie geht es nicht, sie inspirieren mich, motivieren und sind einfach ein wichtiger Teil meines Lebens.

· Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Wie die meisten wohl: Ich habe schon als Kind angefangen, meine ausgedachten, fantastischen Geschichten aufzuschreiben und habe als fremder Charakter Tagebuch über ein imaginäres Leben geführt. Meine Fantasie hat meine Lehrer und andere immer beeindruckt, meine Mutter hingegen hat mir vorgeworfen, nur in Traumwelten zu leben und fand ohnehin die ganze Fantasyliteratur ist absoluter Schund. Gerade deswegen habe ich es wohl auch gelesen und geschrieben 😉

· Wie schreibst du? Hast du besondere Vorlieben (im Bett, im Garten, in der Küche…), Baugefühl, Plan ect. ?

Ich kann praktisch überall schreiben, wenn ich mein netbook und Kopfhörer dabei habe. Ich schreibe meist die Szenen, die mir als erstes zu einer Story einfallen und da heraus entwickelt sich die gesamte Geschichte fast wie von selbst. Ich plotte nie vorher durch, während des Schreibens entsteht alles von alleine. Das ist wie ein Film, den ich anschaue und von dem ich selten weiß, wie er endet, was es sehr spannend macht, zu schreiben. Manchmal kommt die nächste Szene nicht sofort oder es sind Lücken, die sich erst später schließen. Da ich immer mehrere Geschichten nebeneinander schreibe, ca. an 8-12 gleichzeitig, ist das nicht schlimm, denn wenn es an einer hakt, tippe ich an einer anderen weiter und ich schreibe gerne nach Stimmung.

· Wie wichtig ist dir der Kontakt zum Leser?

Extrem wichtig. Ich fühle mich ihnen sehr verpflichtet, denn ohne meine Leser würde ich noch immer für mich schreiben und es gäbe kein Buch im Regal von mir, Ich liebe es, mit ihnen über meine Geschichten und Charaktere zu sprechen oder wenn sie über den Fortgang spekulieren. Deshalb schreibe ich auch gerne online, wo es zu jedem Kapitel Rückmeldungen gibt. Oft werde ich so auf Dinge hingewiesen, die mir selber nicht ersichtlich waren.

· Was hat es mit deinen Oreo-Keksen auf sich? Woher diese Leidenschaft?

Lach- einmal probiert, für immer verfallen. Tatsächlich haben die Dinger eine überaus inspirierende Wirkung. Ein Keks führt zu mind 1000 Wörtern hab ich festgestellt. Und nein, ich habe alle Ersatzprodukte probiert: Sie schmecken nicht. Meine lieben Leser schenken mir regelmäßig Oreos und ich ihnen dafür neue Kapitel und Geschichten. Toller Deal, oder?

· Woher kommen deine Ideen?

Überall her. Das kann ein Foto sein, ein Gespräch, eine Überlegung, was wäre wenn. Manchmal auch eine Stimmung oder ein Lied, welches eine Szene entstehen lässt.

· Wie bist du überhaupt darauf gekommen Gay-Fantasy zu schreiben?

Tja, wenn ich das so genau wüsste. Irgendwann entstand eine Fantasystory, bei der der Charakter sich nicht für Mädchen interessierte, sondern für den anderen männlichen Protagonisten. Ich fand das aufregend zu schreiben und mich in eine ganz andere Figur hineinzudenken. Die erotische Komponente kam erst viel später dazu und spielt seither durchaus auch eine Rolle. Mich fasziniert aber seit jeher, mich in jemand völlig anderen hineinzuversetzen. Und natürlich Herausforderungen. Wenn jemand sagt: das ist schwierig zu schreiben oder unmöglich, dann würde ich es gerade versuchen.

· Gibt es auch Hetero-Fantasy von dir?

Aber ja. Die meisten meiner Storys mit Heterocharakteren sind leider während der Streitigkeiten mit meiner Mutter auf dem Müll gelandet, aber die Ideen sind noch da und ich bin ein wenig an einer Fortsetzung von Pegasuscitar dran, wo es um Akkia gehen wird. Ich schließe auch für die Zukunft keine Heterostorys aus, sie müssen mich einfach anspringen.

· Du schreibst an ziemlich vielen Projekten gleichzeitig, wie behältst du da den Überblick und wird es dir manchmal auch selbst zu viel?

Ich liebe die Vielfalt und weil ich so immer nach der jeweiligen Stimmung schreiben kann. Ich würde mir wünschen, dass meine Muse mitunter ein wenig schweigsamer wäre und nicht dauernd mit neuen, interessanten Ideen daherkommt, denn gerade die ganz neuen schreiben sich natürlich am leichtesten.

· Wie gehst du mit Schreibblockaden um?

Habe ich zum großen Glück noch nie gehabt.

· Du wurdest in England geboren, richtig? Besuchst du deinen Geburtsort eigentlich oder hast du keinen Bezug dazu?

Ich bin gebürtige Engländerin und fühle mich dem Land und der Sprache auch noch sehr verbunden. Zeitlich und beruflich bleibt mir derzeit keine Gelegenheit, das Land zu besuchen, was ich aber eigentlich gerne wieder tun würde. Ich lese sehr gerne in Englisch, allerdings lasse ich meine Geschichten gerne in Deutschland spielen, denn die meisten aufregenden Storys scheinen sich nur in Amerika abzuspielen und ich denke, dass muss nicht sein.

· An wen (Vorbilder vielleicht?) hast du gedacht, bei der Erschaffung deiner Charaktere?

Oh das ist schwer zu sagen, denn es sind ja so viele. Einige haben gewisse Vorbilder, bei den meisten entdecke ich im Nachhinein Fotos, die ihnen entsprechen würden. Witzigerweise haben einige Charaktere eher Vorbilder aus dem Pferdebereich. Z.b. der Charakter Arlyn aus „Eine Besondere Begabung“, ist einem sehr ängstlichen, wunderschönen Pferd nachempfunden.

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bei Chris P. Rolls bedanken für ihre Geduld mit mir und meinen abendlichen Attacken mit weiteren Fragen. 😀

Es hat mir sehr viel Spaß gemacht mit ihr zusammenzuarbeiten und ich denke, dass mir zum Teil II bestimmt noch ein paar neue Fragen einfallen werden. 😉

Eure Katja

Advertisements

Hilke-Gesa Bußmann hat auf Facebook folgendes gefragt:

Blogger aus der ganzen Welt, ich brauche Eure Hilfe! Für einen Vortrag an der Universität im Februar 2013 zum Thema Blogs wollte ich einen Kurzfilm gestalten, in dem Blogger unterschiedlicher Themengebiete und Reichweite vorkommen. Wie ihr mir helfen könnt? Ganz einfach: Schaltet die Webcam an und beendet folgenden Satz: „Ich blogge, weil …“ oder schreibt den Satz auf einen Zettel, beendet ihn handschriftlich und macht ein Foto davon (Weitere kreative Ideen sind erwünscht!). Die Blogger, die mitmachen, werden natürlich im Vortrag verlinkt und näher vorgestellt. Wär klasse, wenn ihr diesen Aufruf teilen könntet, damit ein paar zusammenkommen. Danke für eure Hilfe! #followerpower

Hier ist meine Antwort:

Ich blogge, weil…

ich andere Menschen an meinen

Gedanken

teilhaben lassen will…

 

schreibblogg.wordpress.com

Das Interview mit den Protagonisten aus Pegasuscitar I

Hi ihr Lieben

Vielen Dank, dass ein paar von euch mitgemacht haben (auch wenn es nichts zu gewinnen gab  😉 ) und ihre Fragen gestellt haben. Ich habe mich sehr darüber gefreut.

Was soll ich sagen, ich bin überwältigt, Die Fragen waren super, die Antworten mal überraschend, mal so völlig vorhersehbar (der gute Ellan, den kriegen wir auch nicht mehr groß).

Ok, dann will ich euch mal die kleine Fragerunde nicht länger vorenthalten:

1. Trifft Ellan auch noch seine große Liebe?

Der Evaronier grinst und streicht sich nachdenklich über das Kinn: „Jemand, der so gut aussieht wie ich, den kann man doch nicht an eine einzige Frau verschwenden, und möge sie noch so wunderschön, feinzüngig und intelligent sein, mit sinnlichen Lippen, vollen Brüsten, langen Haaren, der Taille und den Augen einer Göttin, dem Schoss …“ Er seufzt auf und schüttelt lächelnd den Kopf.

2. Gibt es eine Fortsetzung?

Sehr gut möglich. Die Welt der Reiche ist groß und es gibt viele Völker darin. Vielleicht wird es sogar eine Geschichte um Akkia geben und ihren Weg.

3. Ellan, hast du jemals vor, dich mit nur einer Frau zufrieden zugeben?

Ellan lehnt sich zurück und grinst verschmitzt. „Warum nur eine, wenn ich alle haben kann? Das wäre doch pure Verschwendung meiner Qualitäten.“

4. Vigar, was findest du eigentlich an Thyon so toll?

Vigar runzelt die Stirn. „Was soll diese Frage?“ Missmutig schüttelt er den Kopf und verschränkt die Arme vor der Brust. „Seinen Körper. Seine Stärke. Er ist ein hervorragender Kämpfer. Braucht es noch mehr?“

(ist klar…Vigar 😀 )

5. Aldjar: Was war das Erste, dass dir durch den Kopf ging, als du Feyk gesehen hast?

Verlegen schaut Aldjar zu Boden und wirft Feyk einen verliebten Blick zu. „Ich …“ Er leckt sich über die Lippen. „Er war so toll. Seine Augen und wie er mich angesehen hat und sein Lächeln …“ Aldjar bricht ab und schlingt spontan seine Arme um Feyk, um ihn zu küssen.

6. Feyk, du hast dich ja enorm entwickelt während des ersten Teils. Denkst du heute noch oft an deine Zeit im Gasthof und an ….(wie hieß sie noch gleich, die nette Magd)

Feyks Lächeln schwindet und er löst sich aus Aldjars Umarmung. „Ich denke nicht gerne daran zurück“, gibt er zu. „Und … Mirke, hieß sie. Sie war eine aus dem Buzahvolk.“

7. Tyhon, du bist ja im ersten Teil irgendwie der Buhmann, hast du ein Problem damit, das die Menschen dich für schlecht halten, obwohl du ihnen eigentlich nur helfen willst? Das willst du doch, oder?

Der Akylongin schmunzelt. „Die Menschen glauben an Dämonen und Götter. Ihr Leben ist viel zu kurz, um das Gesamtkonzept des Lebens zu verstehen. Was wissen sie schon, was Gut oder Böse ist? Was ihnen böse erscheint, erweist sich später vielleicht als ihr Vorteil. Man muss sie oft zu ihrem Glück zwingen, denn sie können die Gesamtheit nicht begreifen. Mich kümmert nicht, was sie von mir denken. Es ist nicht wichtig. Wir Akylongin wissen so viel mehr und nutzen unser Wissen zu ihrem Wohle.“

Ich gestehe, dass ich bei dem Nordmann schon eine Gänsehaut hatte … irgendwie bringt er mich durcheinander …

Vigar ist ja mein heimlicher Favorit, zu meinem Pech spielt er in einer anderen Liga 😦  Aber man darf ja noch mal träumen. Ellan ist so charmant wie man es aus dem Buch kennt und Feyk und Aldjar sind wirklich füreinander bestimmt.

Ich muss sagen diese bunte Truppe ist mir ans Herz gewachsen und ich hoffe, dass es eine Fortsetzung davon geben wird. 🙂

Solange werde ich mich mit Teil II begnügen und euch dann später davon berichten.

In der Zwischenzeit könnt ihr hier die persönlichen Highlights der Autorin aus dem ersten Teil nachlesen. Die Frage war hier, was sie mit dem Buch verbindet, was sie bewegt hat und was es für sie so besonders macht.

Und hier ist die Antwort:

Persönliche Highlights der Autorin Chris P. Rolls aus PegasuscitarTeil I

Die Kampfszene in der Steppe, die hatte ich besonders gut vor Augen: Das wogende Gras, Feyks überreizte Sinne und dann der Angriff aus dem Himmel und natürlich besonders Thyon, der mit seinen Eisblitzen dazwischen fährt. Und ich liebe die Szene, in der Vigar auf das schmelzend Eis in seiner Hand hinabschaut. Was dahintersteckt, erfährt man allerdings erst in Band II.

Aldjars und Feyks erste Begegnung, bei der es Aldjar fast umhaut. Ich hatte ihn so genau vor Augen, wie er rückwärts über die Tränke stolpert.

Die Szene am Fluss bei der Vivacit nur mit einem gewaltigen Satz über das Wasser springt und es Feyk aus dem Sattel haut. So ein Erlebnis hatte ich mit einem Pferd auch schon mal, was zwei eng gestellte Sprünge mit einem gewaltigen Satz nahm.

Wenn man sehr in den Szenen drinsteckt, kann es mitunter schwierig werden. Als ich zum Beispiel die Szenen schrieb, bei denen Feyk unter dem Einfluss des Aklains steht, musste ich sehr auf mich aufpassen, denn viele Symptome entsprechen einem echten Migräneanfall und den wollte ich mir dabei nicht einhandeln.

Pegasuscitar ist für mich ein besonderer Roman, denn er enthält sehr viel von meiner Philosophie der Pferdeausbildung und prangert einige aktuelle Ausbildungsmethoden im Turniersport an. Wer sich mit Pferden auskennt, wird diese Passagen gewiss erkennen. Insofern ist Pegasuscitar auch ein Plädoyer für eine artgerechte und schonende Pferdeausbildung.

Vivacit ist übrigens meinem kleinen Hengst nachempfunden. Ein ebenso mutiges Herz und toller Charakter. Und die magischen Flügel hat er natürlich auch … Also ich kann sie zumindest sehen.

Der Titel entstand aus dem lateinischen Begriff suscitare für „erwecken, erheben“. Auch bei anderen Namen habe ich mich grob an lateinischen Begriffen orientiert. Zudem habe ich extra für Pegasuscitar eigene Redewendungen erfunden. „Den Göttern das Licht rauben“ entspricht zum Beispiel „Himmel und Hölle in Bewegung setzen“. Oder: „Bei ihm lassen die Götter die Lichter tanzen“ entspricht: „Er ist verrückt“, „Er hat nicht mehr alle Tassen im Schrank.“

Und auch wenn viele Leser als Mehrzahl von Pegasus zum Beispiel Pegasoi oder Pegasusse oder Pegasi verwenden: es gibt schlicht keine Mehrzahl, denn von dem sagenhaften Pegasus der Mythologie gab es nur einen.

 

Ich hoffe, euch hat es ein bisschen Spaß gemacht, mehr über die Charaktere und die Hintergründe kennenzulernen.

Ich hoffe wir lesen uns wieder 😉 Bis dahin

 

The Canterville Ghost

Heute habe ich einmal etwas anders einzuwerfen. I’m so happy!

Zur Zeit bin ich stark am Englisch büffeln, denn meine Sprachkenntnisse sind nicht nur ein- sondern extrem verrostet 😦 Deshalb habe ich mich kurzerhand für „English for Beginners“ bei der WBS angemeldet. Das war einer der besten Entscheidungen, die ich treffen konnte, denn der Kurs war sehr lehrreich für mich. Ich bin dann etwas zu euphorisch gewesen und habe mich gleich im Anschluss dem nächsten Kurs verpflichtet … Ja, der ist a little bit harder.  Aber egal, ich versuche mich durchzuschlagen und die abschließende LCCI-Prüfung zu bestehen.

Ich habe noch nie ein Buch in Englisch gelesen und war dementsprechend skeptisch, ob ich das nach einem 6 Wochen Auffrischungskurs schon hin bekomme, aber ich habe da eine prima Seite entdeckt, die sehr viele Tipps, Übungen und Texte bietet: http://www.englisch-hilfen.de/ und totales Muss: http://www.ego4u.de/. Die beiden besten Seiten um sein Englisch aufzupolieren, finde ich.

Dort bin ich jedenfalls auf den Canterville Ghost by Oscar Wilde gestoßen, der in einer vereinfachten Form abgedruckt ist, mit vielen Übungen und Lösungen und was soll ich sagen … ich hab den Sinn verstanden!!!! *Trommelwirbel*

Für jemanden, der der Englischen Sprache mächtig ist, wird mein Gefühlsausbruch wohl am A…. vorbei gehen 😉 aber für mich war das ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung und ich hoffe, dass ich noch ein paar sprachbegeisterte Menschen finde, die vielleicht Lust haben mit mir über englische Texte zu sprechen – natürlich in English please 🙂 wir wollen ja üben.

Bis dann, Ihr Lieben und lasst bei Gelegenheit mal etwas von euch hören. Ich bin für Kritik und Anregungen offen. Und vergesst nicht das Interview – Eure Fragen könnt ihr noch bis zum 07.11. stellen.

Ihr fragt – sie werden antworten!!! Macht mit!

Ihr wollt mehr über die Charaktere aus Pegasuscitar wissen? Über den Custor Vigar, den geheimnisvollen Nordmann Thyon, den Pegasuscitar Feyk, den scheuen Stalljungen Aldjar, den lebenlustigen Ellan oder die schöne Cajastu? Bis zum 7.11. habt ihr Zeit, eure Fragen hier oder auf meinem Blog und auf der Seite der Geflügelten oder unter dem Post zu diesem Interview zu stellen, die dann in einem Interview am Samstag den 10.11. beantwortet werden.

Wir sind gespannt auf eure Fragen.

Der November ist da, mit dem Pegasuscitar!!!

Hallo Ihr Lieben,

ich möchte euch heute meine zweite offizielle Rezension vorstellen. Dieses Mal habe ich mich an Homoerotischer Literatur versucht, eine Erfahrung, die völlig neu und sehr überraschend für mich war.

Kurzbiografie der Autorin Chris P. Rolls

Chris P. Rolls ist das Pseudonym einer Autorin, die überwiegend Fantasy und Romance mit homosexuellen Hauptcharakteren schreibt.

Geboren 1971 in England und in Deutschland aufgewachsen, fand sie schnell Gefallen an Fantasybüchern und begann früh eigene Geschichten zu schreiben und Welten zu erfinden, die sie gerne detailliert ausschmückt.

Nach einem Pädagogikstudium machte sie sich als Reitlehrerin und Pferdetrainerin selbstständig. Heute lebt sie in Mecklenburg Vorpommern, gibt Seminare und züchtet Arabische Vollblüter.

Nach ersten Veröffentlichungen im Internet trat der FWZ-Verlag an sie heran und veröffentlichte ihre Gay Fantasyromanreihe „Die Anderen“. Mit zwei ihrer Romane konnte die Autorin zudem Wettbewerbe gewinnen, die ebenfalls im FWZ-Verlag veröffentlicht wurden.

Rezension Pegasuscitar Teil 1

Dieses Mal gibt es eine Geschichte, die nicht auf jedem Nachttisch liegen wird. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen und es zeigt sich, wer wirklich mit offenen Augen durch’s Leben geht und den (eigentlich nicht benötigten) Mut aufbringt und sich dem Thema gleichgeschlechtliche Liebe stellt.

Zugegeben, ich war am Anfang sehr skeptisch. Wozu sollte ich homoerotische Literatur lesen, wenn ich in einer glücklichen heterosexuellen Beziehung lebe?

Die Antwort: Warum eigentlich nicht?

Die Autorin Chris P. Rolls hat dazu einen ganz besonderen Satz zu mir gesagt: Ist die Liebe nicht überall gleich?

Und das stimmt! Wenn wir nur einmal über den Rand unserer Suppenschüssel hervorschauen, dann würden wir erkennen, dass es schon immer verschiedene Arten der Liebe gab und immer geben wird.

Deshalb freue ich mich ganz besonders darauf, den November mit den Pegasusreitern zu verbringen. Euch Feyk,  Vigar Thyon und Aldjar, näher zu bringen und natürlich die Autorin Chris. P. Rolls, ohne die wir diese romantische und spannende Geschichte nicht erfahren hätten.

Lets go:

Wir starten mit einer kleinen Zusammenfassung.

Es gibt zwei Bände von Pegasuscitar. Hier geht es um den ersten Teil. (Den zweiten wird definitiv auch geben, aber später 😉 )

Feyk wurde in jungen Jahren von seinem Vater bei dem Gasthofbesitzer Jaskor als Bezahlung (ein sogenannter Chiad) zurückgelassen und diente diesen seit dem. Er war praktisch ein Niemand, ein Sklave und musste alles tun, was sein Besitzer ihm auftrug.

Dazu gehörte auch, den ständig wechselnden Besuchern zu Diensten zu sein. Suchte jemand Befriedigung seiner sexuellen Gelüste, dann wurde Feyk geschickt und dieser ließ es stumm über sich ergehen.

Er hatte eigentlich schon aufgegeben, doch dann kam der Pegasusreiter Vigar – ein Custor Aclodhs, des Herrschers aus dem Südostreich – und gab ihm das Versprechen, ihn von hier fort zu bringen.

Doch es kam schließlich ganz anders, denn plötzlich kamen andere Pegasusreiter aus dem feindlichen Nordwesten und brannten den Gasthof nieder. Sie nahmen Feyk gefangen und schleppten ihn fort. Feyk wusste genau, warum er für die Herrscher beider Königreiche interessant ist, weil er ein Pegasuscitar ist, und damit eine überaus wertvolle Waffe im Krieg der Reiche

Seine Zeit als Chiad schien nicht vorbei zu sein, sondern sich lediglich an einem anderen Ort abzuspielen.

Doch wäre die Geschichte hier schon zu Ende, wenn die Autorin nicht ein paar Überraschungen für uns vorbereitet hätte 🙂 Und das sind wirklich einige, die es in sich haben. Aber das müsst ihr selbst lesen.

Mein Fazit: 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 (volle Punktzahl)

Der Erzählstil ist sehr flüssig und leicht zu lesen. Mit Fremdwörtern und anderen Fantasienamen wird hier sehr sparsam umgegangen, was ich sehr begrüße. Das hält mich oft von vielen Fantasybüchern ab, die ihre eigene Welt errichtet haben. Unaussprechliche Namen und Beschreibungen der Gegenden wie im Geographieunterricht findet man hier also nicht. Man kann der Thematik und der Logik wunderbar folgen. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und leicht vorstellbar (was mich bei Vigar geärgert hat, der Mann wäre was für mich, aber nein, er musste ja schwul sein!)

Wer spätestens jetzt auf den Geschmack gekommen ist, kann hier weitere Werke der Autorin einsehen:

Aktuell sind 10 Bücher der Autorin erhältlich und zwei Geschichten in Anthologien veröffentlicht worden.

Bruderschaft der Küste, Gay Romance ISBN: 9783942539043

Die Anderen, Gay Mystic Fantasy:

Band I Das Dämonenmal ISBN: 978-3-942539-06-7
Band II Das Erbe erwacht ISBN: 978-3-942539-19-7
Band III Das Siegel des Gaap ISBN: 978-3-942539-35-7
Band IV Der Weg aus der Dunkelheit ISBN 978-3-942539-48

zwei weitere Bände sind für 2013 geplant

 

Pegasuscitar I- Auf magischen Schwingen, Gay Fantasy ISBN: 978-3-942539-31-9
Pegasuscitar II- Mit gewaltigen Schwingen, Gay Fantasy ISBN: 978-3-942539-25-8

First Love-Reihe

Kavaliersdelikt- Liebe ist universell, Gay Romance ISBN: 978-3-942539-14-2

Die Sache mit Jo und Mo, Gay Romance ISBN: 978-3-942539-1-59

Irgendwie Anders, Gay Erotic Romance, ISBN: 978-1480071124

Geschichten in Anthologien:

Sommerliebe- 8 Gay Love Storys, Anthologie ISBN: 978-3-942539-67-8
Winterliebe- 5 andere Love Storys, Anthologie ISBN: 978-3-942539-51-7

erLesen

von Sandy Seeber

Literaturfee's Blog

Wo die Fee die Bücher verputzt

Lea Kortes Schreibkurse

Onlinekurse für kreatives Schreiben - Anfänger und Fortgeschrittene - Wochenend-Intensivkurse - Manuskriptcoaching - Präsenzkurse in Spanien

Books

Besprechung von Büchern

thehunterebooks.wordpress.com/

THE Hunter ist die neue eBook Mystery-Thriller Reihe für dein Handy

kinderdoc.wordpress.com/

Geschichten aus der Kinder- und Jugendarztpraxis und darüber hinaus

Carola Wolff

Keep calm and carry on writing

Corrisande?

Alltagsgedanken, Fotografie und der ganze andere Wahnsinn